Die Friedhelm Schaffrath GmbH & Co. KG hat erfolgreich den nächsten Schritt in den Online-Möbelhandel getan. Das rheinische Möbelhaus hat im Sommer 2018 nach zweijähriger Online-Präsenz im Showroom-Format mit einer transaktionsorientierten eCommerce-Plattform einen waschechten Onlineshop eröffnet.
B2C Online-Shop und Showroom für Möbel
Ergebnis
2016
Go-Live
Oxid 6 Enterprise
Shopsystem
Elastic Search
Suche
Projekt-Highlights
- Ausgewähltes Sortiment
- Einstieg per Showroom
- Click & Collect
Projekt in Zahlen
Technologie-Stack
Leistungs-Bausteine
Über Möbel Schaffrath
Der Name Schaffrath ist eng mit der Stadt Mönchengladbach verbunden - denn vor 60 Jahren eröffnete Friedhelm Schaffrath sein erstes Haus - ein Lampen- und Leuchtengeschäft. Heute ist Schaffrath die Nummer 1 im Rheinland, zählt zu den Top-Ten der Einrichtungshäuser bundesweit und Mitglied des Möbeleinkaufsverbands Begros. Durch das vielfältige Angebot und die ausgezeichnete Qualität sind die Möbelhäuser, Küchen Mega Stores und Küchenmärkte inzwischen weit über die Grenzen hinaus bekannt. Auch Kunden aus den Nachbarländern zählen zu den Stammkunden des Möbelhändlers. Jahr für Jahr investiert Schaffrath mehrere Millionen Euro in Um- und Neubauten, um auch weiterhin der unangefochtene Marktführer am Niederrhein zu sein. Im bundesweiten Vergleich von Einrichtungsgiganten können sich die Rheinländer seit Jahren in den Top Ten behaupten.
Herausforderung
Auch an einem Platzhirsch im stationären Möbelhandel gehen die Auswirkungen des steigenden Online-Konsums nicht spurlos vorbei. Um die Frequenz auf der Fläche zu steigern, suchte Schaffrath online nach neuen Wegen, seine Zielgruppen zu erreichen und zum Besuch im Möbelhaus zu motivieren.
Wir wollten Erfahrungen sammeln, digital kompatible Prozesse aufbauen, stetig dazulernen und die Besucherzahlen in unseren Einrichtungshäusern steigern. Der Frequenzpush ist uns gelungen.
Marc Fahrig
Geschäftsführer, Schaffrath
Umsetzung
Bereits im Sommer 2016 startete das Unternehmen einen Showroom im Internet, um über Suchmaschinen wie Google im Web sichtbar zu sein. "Wir wollten Erfahrungen sammeln, digital kompatible Prozesse aufbauen, stetig dazulernen und die Besucherzahlen in unseren Einrichtungshäusern steigern", sagt Schaffrath-Geschäftsführer Marc Fahrig. "Der Frequenzpush ist uns gelungen."
In einem Zeitraum von zwei Jahren wurden die Funktionen kontinuierlich optimiert. Die Ladezeiten wurden um 50 Prozent beschleunigt und neue Funktionen getestet. Dazu zählen:
Online-Küchenplaner
Online-Filialfinder
Newsletter-Tool
Anbindung an eBay, Facebook, Instagram und YouTube
Online-Antrag für die Schaffrath-Familienkarte
Wohn- und Themenwelten
Koch- und Grillakademie
Online-Beratungsterminvereinbarung
Integration von Produktvideos
Online-Rückfrage zu Produkten
Optimierung von Kategoriefiltern, Produktlisten und Produkt-Detailseiten
Im Juni 2018 folgte der nächste logische Schritt. Schaffrath stieg mit einem Online-Shop mit Warenkorb, Checkout, Payment und Orderverarbeitung für ein ausgewähltes Sortiment von Mitnahmeartikeln, die ohne Spedition verschickt werden konnten, in den Möbel-E-Commerce ein.
Auch für die Knuffmann-Kette, die seit 2003 zu Schaffrath gehört, entwickelte SHOPMACHER auf derselben technischen Grundlage einen Online-Showroom. Auch hier können sich die Kunden online informieren und die Verfügbarkeiten ihrer Lieblingsmöbel in den Knuffmann-Filialen abfragen.
Im Rahmen eines monatlich aktualisierten Produkt-Backlogs, das mit gesicherten Entwickler-Ressourcen von SHOPMACHER in Sprints umgesetzt wurde, wurde die Plattform konzipiert und entwickelt und der kontinuierliche Ausbau vorangetrieben. Wichtig dabei war, dass die Schaffrath-Mitarbeiter selbst Änderungen am Shop-Frontend durchführen konnten und nicht jedesmal die Agentur konsultieren müssen. Das betrifft nicht nur Bilder und Texte, sondern auch viele andere Bereiche wie Kampagnen oder Maßnahmen zur Absatzförderung.
Bei der Weiterentwicklung des Shops gehen Händler und Agentur stark datengetrieben vor. Dabei werden folgende Kennzahlen permanent analysiert:
Welche Seiten sind interessant?
Wo steigen Besucher aus?
Wo werden Käufe abgebrochen?
Funktioniert die Suche?
Gibt es Stolpersteine im Checkout?
Führen Artikeldetailseiten zum Kauf oder zum Abbruch?
Ergebnis
Durch den Launch der Verkaufsfunktion steigerte Schaffrath den Anstieg der Unique Visitors im Shop um 25 Prozent. Die Konversionsrate legte nach dem Start des Shops monatlich um 25 Prozent zu. Der Umsatz stieg sehr deutlich.
Ähnliche Herausforderung?
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie wir Ihr Commerce-Projekt voranbringen können.
Das könnte dich auch interessieren

Die Guesswork Trap: Warum digitale Projekte scheitern, bevor sie beginnen
Die meisten Digitalprojekte scheitern nicht an der gewählten Technologie, sondern an einer gefährlichen Mischung aus unklaren Ausgangslagen, vagen Anforderungen und unklaren Zuständigkeiten.

Crew Power: Warum die beste Strategie ohne die richtige Mannschaft scheitert
In der Praxis entscheiden häufig nicht Tools oder Budgets über den Erfolg, sondern Menschen.

Die Ausgangslage: Warum ein Fundament aus Zahnstochern jedes Projekt zu Fall bringt
Wer ein Haus baut, prüft zuerst den Baugrund. Wer ein Digitalprojekt startet, ignoriert diesen Schritt oft.