Die ANWR Group hat ihre E-Commerce-Plattform schuhe.de auf eine neue, modulare und zukunftssichere Infrastruktur umgestellt. Dies war eine strategische Entscheidung, um sich im dynamischen E-Commerce-Markt behaupten zu können. Die neue Plattform bietet mehr Flexibilität und Skalierbarkeit und ermöglicht es schuhe.de, neue Funktionen und Services schneller zu implementieren.
Composable Commerce Marktplatz
Ergebnis
2023
Go-Live
commercetools
Shopsystem
Algolia
Suche
Akeneo
PIM
Projekt-Highlights
- 100% MACH in allen Komponenten
- Komplexe Suche und Filtermöglichkeiten
- 1.400 Stores integriert
- ~40 ERP-Systeme vereinheitlicht
Projekt in Zahlen
Technologie-Stack
Leistungs-Bausteine
Herausforderung
Die ANWR Group stand vor der Aufgabe, ihre veraltete E-Commerce-Plattform schuhe.de zu modernisieren. Die Komplexität des Projekts lag in der Umstellung auf eine MACH-Architektur und der Trennung der einzelnen Komponenten des alten Systems.
Ein wesentlicher und herausfordernder Aspekt der Umstellung von schuhe.de auf die neue MACH-Architektur war die Vereinheitlichung der Produktdaten. Das Projekt stand vor der enormen Aufgabe, Daten aus über 1.400 Stores zu integrieren. Diese Daten mussten im 15-Minuten-Takt in Delta-Abgleichen verarbeitet werden, was eine kontinuierliche und präzise Datenaktualisierung erforderte. Zusätzlich stammten die Artikelinformationen aus knapp 40 verschiedenen ERP-Systemen, die in ein einheitliches Format überführt werden mussten - ein komplexer Prozess mit zahlreichen Schnittstellen.
Umsetzung
Frontend-Entwicklung und Systemintegration: Ein Kernaspekt der Umsetzung lag in der Entwicklung eines neuen Shop-Frontends, das auf die Bedürfnisse von schuhe.de zugeschnitten war. Die Shopmacher waren für die Implementierung der zugehörigen Systeme verantwortlich, einschließlich einer effizienten Suchfunktion. Besonderer Wert wurde auf die Integration der Produktdaten aus dem Produktinformationsmanagement-System Akeneo gelegt. Dies stellte sicher, dass Produktdaten standardisiert in den Shop übernommen und über sauber definierte Schnittstellen an das Bestellsystem weitergegeben wurden.
Vereinheitlichung der Produktdaten: Ein wesentlicher Teil der Umsetzung war die Vereinheitlichung von Produktdaten aus über 1.400 Stores. Diese Daten wurden in einem 15-Minuten-Takt aktualisiert und stammten aus fast 40 verschiedenen ERP-Systemen. Die Konsolidierung dieser Daten in ein einheitliches Format war entscheidend, um ein konsistentes und effizientes Einkaufserlebnis zu gewährleisten.
Agiles Projektmanagement: Eine der größten Herausforderungen war die agile Arbeitsweise, die für die erfolgreiche Durchführung des Projekts erforderlich war. Die Shopmacher und alle beteiligten Partner mussten flexibel auf unerwartete Herausforderungen reagieren und effiziente Lösungen innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens und Budgets finden. Diese Herangehensweise erwies sich als entscheidend für den Erfolg des Projekts.
Suchfunktion mit Algolia: Ein wichtiger Bestandteil der neuen Plattform war die Implementierung der Suchfunktion von Algolia. Diese KI-basierte Lösung verbessert nicht nur das Sucherlebnis für Kunden, sondern ermöglicht es auch den Mitarbeitern von schuhe.de, das Suchranking individuell anzupassen, beispielsweise um bestimmte Produkte zu saisonalen Anlässen wie Halloween hervorzuheben.
Ergebnis
Die Umstellung auf die neue MACH-Architektur war nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern auch ein entscheidender Schritt für die Effizienzsteigerung und Skalierbarkeit der Plattform. Ein wesentlicher Meilenstein dieses Prozesses war die Vereinheitlichung der Produktdaten in Akeneo.
Diese erfolgreiche Integration der Daten ermöglicht nun ein konsistentes Einkaufserlebnis über verschiedene Vertriebskanäle hinweg und bildet einen zentralen Bestandteil der zukunftsfähigen E-Commerce-Strategie von schuhe.de.
Durch die neue Plattform wurden außerdem die Grundlagen für zukünftige Erweiterungen und die Internationalisierung des Angebots gelegt. Das Projekt schuhe.de steht somit exemplarisch für eine erfolgreiche digitale Transformation und die Ausrichtung auf zukünftige Marktbedürfnisse und -chancen.
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Modulare Commerce-Architekturen mit Best-of-Breed-Stack.
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