FAQ
Häufige Fragen, die Kunden uns vor einer Zusammenarbeit stellen
Was hier oft beantwortet wird
Wir haben die Fragen gesammelt, die im Erstgespräch immer wieder auftauchen. Dahinter stehen meistens dieselben Themen: Plattform-Auswahl, Aufwand, Vorgehen und ehrliche Einordnung, ob Composable für dich Sinn macht. Wenn deine Frage hier nicht dabei ist, schreib uns einfach.
Häufig gestellte Fragen
Wir arbeiten technologieoffen und kombinieren die passenden Bausteine je Projekt. Im Composable-Bereich nutzen wir Backends wie commercetools oder VTEX, Headless-CMS wie Hygraph, Search-Lösungen wie Algolia und Payment-Provider wie Adyen. Das Frontend bauen wir je nach Anforderung in Next.js, Frontastic oder Vue Storefront. Im klassischen Bereich sind wir Shopware-zertifiziert und seit Shopware 6 in vielen Projekten produktiv, gelegentlich auch noch mit OXID. Für Merch- und D2C-Vorhaben mit überschaubarer Komplexität setzen wir auf Shopify, das wir als Merch-as-a-Service-Paket schlüsselfertig anbieten. Im B2B kommen beispielsweise Akeneo, Algolia oder centric als PIM in Frage, weil Produktdaten dort der entscheidende Hebel sind, oft in Kombination mit Xentral als ERP. Welche Kombination zu deinem Projekt passt, entscheiden wir anhand deiner Ausgangslage, deiner KPIs und deines Zeit- und Budgetrahmens.
Das hängt stark vom Setup ab. Einen MVP-Shop haben wir bei Bravobike in acht Wochen auf commercetools live gebracht, von Kick-off bis Go-Live. Ein vollständiger Replatform-Case mit komplexer ERP-Integration und mehreren Sprach- und Ländershops dauert eher 6 bis 18 Monate, abhängig davon, wie sauber die Datengrundlage ist und wie viele Stakeholder mitentscheiden. Unsere Erfahrungen zeigen: nicht mit dem perfekten Endprodukt starten, sondern mit einem schlanken MVP, der real gemessen wird, und dann in Iterationen ausbauen. Das senkt das Risiko, lässt dich schneller lernen und vermeidet die typischen Big-Bang-Projektruinen.
Beides. Unser Portfolio reicht von prominenten B2C-Marken wie BVB Fanshop, Bergfreunde oder gamescom bis zu spezialisierten B2B-Mittelständlern wie Paul Wiegand, ter Hürne oder 1A Medizintechnik. Entscheidend ist nicht der Konzern-Status, sondern wie ehrlich wir gemeinsam auf die bestehenden Prozesse schauen, weil daran viele Projekte scheitern, und wie viel Veränderung das Unternehmen zulässt. Mit Mittelständlern arbeiten wir oft besonders intensiv, weil dort schneller über kürzere Hierarchien entschieden wird und der Hebel pro Iteration meistens größer ist.
Ja, das machen wir regelmäßig. Bei strategischen Plattform-Entscheidungen, Tech-Stack-Audits, Replatforming-Bewertungen oder als zweite Meinung bei großen Investitionen begleiten wir auch ohne Umsetzungsauftrag. Bei Leifheit haben wir genau so das Fundament für skalierbaren D2C-Commerce gelegt, ohne selbst eine Zeile Code zu schreiben. Dafür haben wir das Platform Audit entwickelt, ein kompaktes Format, das gezielt einzelne Risiken oder offene Fragen klärt, bevor du eine Roadmap-Entscheidung über mehrere Hunderttausend Euro triffst.
Ja, der Betrieb und die kontinuierliche Weiterentwicklung sind oft der wichtigere Teil. Nach dem Go-Live geht es bei den meisten Kunden im Retainer-Modell weiter: ein festes Team, ein klar priorisiertes Backlog und regelmäßige Reviews. Statt aller paar Jahre einen großen Re-Launch zu stemmen, entwickeln wir den Shop kontinuierlich mit deinen geschäftlichen Anforderungen weiter. Engbers begleiten wir auf diese Weise seit 2009 und haben in dieser Zeit drei größere Ausbaustufen ohne Hauruck-Migrationen umgesetzt.
Composable Commerce und MACH werden im Markt oft synonym verwendet, sind aber technisch unterschiedlich. MACH-Architektur steht ursprünglich für Microservices, API-first, Cloud-native und Headless und ist der breitere Ansatz, definiert von der MACH Alliance, in der wir Mitglied sind. Composable Commerce ist eines der zentralen Prinzipien dieser Architektur und beschreibt konkret den Aufbau aus eigenständigen, austauschbaren Services für Frontend, Backend, Search, Payment, CMS und Order-Management. Statt eines monolithischen Shopsystems baust du dir die Best-of-Breed-Bausteine zusammen, die zu deinen Anforderungen passen, und kannst sie einzeln austauschen oder skalieren. Der Vorteil ist maximale Flexibilität, schnellere Time-to-Market neuer Features und keine Lock-ins. Der Nachteil ist die höhere architektonische Komplexität, mehr Schnittstellen und ein anderes Skill-Profil im Team. Welche Architektur wir empfehlen, hängt immer von den konkreten Anforderungen deines Projekts ab.
Selten. Bei den meisten Replatforming-Vorhaben lässt sich der Wechsel in Etappen denken. Häufig tauschen wir zuerst das Frontend aus und setzen es Headless auf eine moderne Architektur, während das Backend zunächst stehen bleibt und seine Daten weiter über APIs liefert. Bei Hirmer sind wir genau so vorgegangen: Headless-Frontend auf bestehendem OXID, das Risiko des Übergangs minimal, der sichtbare Nutzen für den Kunden sofort spürbar. In einer zweiten Etappe wird dann das Backend modernisiert oder ausgetauscht, etwa auf commercetools. Diese stufenweise Migration ist in den meisten Fällen günstiger, planbarer und risikoärmer als ein Big-Bang-Replatform. Welche Schnitte sinnvoll sind, hängt vom Zustand der bestehenden Systeme, der Datenstruktur und den geschäftlichen Prioritäten ab.
Drei Dinge. Erstens: direkter Draht statt mehrerer Account-Management-Schichten. Du sprichst mit den Entwicklerinnen, Architekten und Projektleiterinnen, die auch dein Projekt umsetzen, nicht mit Vermittlern. Zweitens: KPI-Disziplin. Wir entscheiden anhand deiner Geschäftsziele und Messgrößen, nicht anhand unseres aktuellen Lieblings-Frameworks oder einer Methoden-Mode. Drittens: Pragmatismus statt Buzzword-Beratung. Wir sagen dir, wenn etwas nicht der richtige Weg ist, auch wenn das einen Auftrag kostet. Unsere kompakte Team-Größe erlaubt flache Strukturen und kurze Entscheidungswege, ohne dass wir aus der Erfahrung mit großen Projekten rausfallen.
→ Über uns · Die Menschen
30 bis 45 Minuten, kostenfrei und unverbindlich, ohne PowerPoint-Schlacht. Du erzählst uns, wo du heute stehst, was du erreichen willst und welche Restriktionen aktuell bestehen, sei es technisch, organisatorisch oder im Budget. Wir ordnen ein, welche Plattform und welches Vorgehen am ehesten zu deiner Situation passt, welche typischen Stolperfallen wir sehen und ob wir der richtige Partner für deine spezifische Aufgabe sind. Wenn nicht, sagen wir dir das und nennen, wenn möglich, eine sinnvolle Alternative. Aus dem Gespräch entsteht entweder ein konkreter nächster Schritt mit Aufwandsschätzung oder die ehrliche Erkenntnis, dass dieser Schritt vielleicht noch zu früh ist.
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