Die Ausgangslage: Warum ein Fundament aus Zahnstochern jedes Projekt zu Fall bringt
Die 6 Säulen eines stabilen Fundaments
Um die Ausgangslage vom „historisch gewachsenen Systemlandschaften“ in ein belastbares Startfeld zu verwandeln, analysieren wir sechs Kernbereiche:
- Mission & Restriktionen:
Was ist der wahre Auslöser für das Projekt? Kennen wir die aktuelle TCO (Total Cost of Ownership) und wissen wir, wo das Geld wirklich versickert? - IT-Landschaft & Altlasten:
Welche Systeme (ERP, PIM, CRM) sind im Einsatz? Welche „Sonderlocken“ müssen wir abschneiden, damit das neue System nicht direkt wieder blockiert wird - Daten-Hoheit:
Woher kommen die Daten, wohin fließen sie und wie steht es um ihre Qualität? Datenmüll in einem neuen System bleibt Datenmüll. - Workflows & Prozesse:
Sind Abläufe noch zeitgemäß oder pflegen Mitarbeiter Daten manuell in fünf verschiedene Systeme ein, „weil wir das schon immer so machen“? Und sind diese Abläufe auch dokumentiert? - Use Cases:
Welche Funktionen stiften echten Mehrwert und was ist nur teurer „Chichi““ den am Ende niemand nutzt? - Stakeholder-Insights:
Wer sind die echten Nutzer (intern und extern) und was sind ihre größten Schmerzpunkte?
Der Reifegrad-Check: Wie stabil ist das Fundament?
Systemkenntnis nicht vollständig abgeschlossen, Prozesse und Datenflüsse nicht vollumfänglich dokumentiert.
Umfassende Dokumentation von Datenflüssen und Prozessen. Schmerzpunkte sind benannt.
Vollständiger Durchblick. Prozesse sind optimiert, Altlasten identifiziert und bereit zur Ablösung.
Schließt das „Gap to Good“
Checkliste: Der Fundament-Test
- Können wir unser gesamtes System-Ökosystem in drei Sätzen erklären?
- Sind alle Schnittstellen und Datenströme aktuell dokumentiert?
- Wissen wir genau, welche manuellen Prozesse aktuell die meiste Zeit fressen?
- Haben wir die „Sonderlocken“ identifiziert, die bei einem Systemwechsel wegfallen können?
- Haben wir mit den tatsächlichen Endanwendern über deren tägliche Hürden gesprochen?
Die weiteren Perspektiven:
1. Crew-Perspektive: Wer macht was, wie und wann?
3. Klares Zielbild: Wo wollen wir am Ende stehen?
4. Lösungsweg: Wie bauen wir die Brücke zwischen IST und SOLL?
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