
Migration in die MACH-Welt. Eine Schicht nach der anderen.
Du brauchst kein zweijähriges Replatforming, um aus einem Bestandssystem herauszukommen. Du brauchst die richtige erste Schicht und jemanden, der die Übergänge beherrscht.
commercetools bietet seine Plattform jetzt Modul für Modul an und vereinfacht damit den schrittweisen Einstieg: Core Commerce für Warenkorb, Checkout und Auftragsverwaltung, Product Catalog für Produktmodell, Preise, Bestand und Suche. Beide docken an bestehende Systeme an. Das ist bemerkenswert, weil damit ein Hersteller selbst ausspricht, was wir seit Jahren empfehlen. Modernisierung ist keine Alles-oder-nichts-Entscheidung mehr, sondern eine Reihenfolge.
Zwei Wege, dasselbe Ziel
Big-Bang-Replatforming
- 18 bis 30 Monate bis zum ersten Live-Effekt
- Ein Budget, eine Freigabe, ein Vorstandstermin
- Alle Risiken schlagen am Go-live-Tag gleichzeitig auf
- Das Altsystem wird bis zum Schluss weiter gepflegt
- Der Nutzen entsteht am Ende
- Ein Fehlgriff kostet das ganze Projekt
Schrittweise Migration
- Erster Live-Effekt nach einem Quartal
- Budget pro Schicht, Freigabe auf Bereichsebene
- Jede Schicht geht einzeln live und einzeln zurück
- Das Altsystem schrumpft mit jedem Schritt
- Der Nutzen entsteht unterwegs
- Ein Fehlgriff kostet eine Schicht
MACH Alliance
Wir sind Mitglied, nicht Zuschauer
Wir sind MACH Alliance Certified Member 2026. Das ist keine Auszeichnung fürs Regal, sondern eine Verpflichtung auf vier Prinzipien: Microservices, API-first, Cloud-native, Headless. Diese vier entscheiden darüber, ob Du in fünf Jahren noch tauschen kannst, was Dich dann bremst.
Praktisch heißt das: Wir bauen keine Abhängigkeit auf uns. Jede Schicht, die wir für Dich modernisieren, bleibt austauschbar. Auch gegen uns.
Womit Du anfängst
Die Reihenfolge entscheidet über den Erfolg. Diese drei Schichten lassen sich am saubersten einzeln herauslösen.
Produkt- und Suchschicht
Produktdaten, Preise, Bestand und Suche wandern zuerst. Das Altsystem behält Warenkorb und Checkout. Wirkt schnell sichtbar, weil Sortiment und Suche direkt am Umsatz hängen.
Transaktionsschicht
Warenkorb, Checkout und Auftragsverwaltung raus aus dem Monolithen. Der härtere Schnitt, dafür der, der Skalierungsprobleme an Spitzentagen wirklich löst.
Prozessorchestrierung
Bei B2B liegt der Schmerz selten im Shop, sondern in Freigaben, Preislogiken und Auftragswegen. Diese Schicht lohnt sich zuerst, wenn Dein Geschäft komplexer ist als Dein Frontend.
Welche Plattform zu Deiner Ausgangslage passt
Wir sind Partner dieser Plattformen. Welche zu Dir passt, hängt nicht von unserer Präferenz ab, sondern von Deiner Ausgangslage.
commercetools
Enterprise-Volumen und Spitzenlast, große B2C- und B2B-Sortimente. Die Module lassen sich einzeln nutzen, der Weg zur Vollplattform bleibt offen. Unsere längste MACH-Partnerschaft, Heart Partner seit 2016, mit fünf realisierten Plattformen.

Emporix
B2B mit komplexen Preis- und Freigabestrukturen. Prozessorchestrierung statt reiner Transaktion, mit KI-gestützten, autonomen Abläufen im Auftragsweg. Stark, wenn nicht der Shop das Problem ist, sondern der Prozess dahinter.

VTEX
MACH-first und Cloud-native. Unified Commerce für B2B und B2C auf einer Plattform, wenn ein einheitliches System mehrere Vertriebswege tragen soll.
Belege
Keine Absichtserklärungen, sondern was wir gebaut und wo wir uns prüfen lassen.
Was Du jetzt wahrscheinlich fragst
Für eine Zeit läuft tatsächlich beides. Der Unterschied ist, wofür Du zahlst. Beim Big Bang zahlst Du zwei Jahre für ein Versprechen. Schrittweise zahlst Du für eine Schicht, die nach wenigen Monaten arbeitet, und finanzierst den nächsten Schritt aus dem Effekt des vorigen. Die Doppelbetriebsphase planen wir von Anfang an ein, statt sie zu verschweigen.
An der Stelle, die Dich heute Geld kostet. Bricht die Suche im Sortiment ein, ist es die Produktschicht. Fällt der Checkout an Spitzentagen um, ist es die Transaktionsschicht. Hängst Du in Freigabeschleifen, ist es die Prozessschicht. Genau diese Zuordnung macht das Platform Audit, bevor irgendwer über Technologie redet.
Ein Zielbild mit Enddatum und eine Regel: Jede Schicht, die wir herauslösen, hat einen definierten Übergabepunkt zum Altsystem, der wieder verschwindet. Wir dokumentieren pro Schritt, was danach abgeschaltet wird. Ohne diese Abschaltliste ist es keine Migration, sondern eine Erweiterung.
Ja, und das ist der Normalfall. Die Module docken über APIs an, nicht über eine Plattformverwandtschaft. Wir haben mit Shopware, Magento und OXID gearbeitet und wissen, wo die Schnittstellen dieser Systeme belastbar sind und wo nicht.
Nicht die Module, sondern die Nähte. Produktdaten synchron halten, Aufträge über zwei Systeme führen, Identität und Session zusammenhalten, Suchindex aktuell halten, Preislogik an einer Stelle entscheiden, Retouren sauber verbuchen. Da entstehen die Wochen, und da entscheidet sich, ob es funktioniert. Deshalb reden wir darüber früh und nicht im Projekt.
Nein, und das ist Teil der Architektur. MACH bedeutet austauschbare Bausteine, das gilt auch für den Dienstleister. Wir dokumentieren so, dass ein anderes Team weiterarbeiten kann. Wenn Du uns behältst, dann weil das Ergebnis stimmt.
Erst die Reihenfolge, dann die Technologie
Im Platform Audit schauen wir uns Dein Bestandssystem an und sagen Dir, welche Schicht zuerst dran ist und was der erste Schritt kostet. Ohne Plattformempfehlung im Gepäck, die schon vor dem Gespräch feststand.






