Schutz vor Scam
Betrügerische Jobangebote erkennen & sicher handeln
Die Masche – was steckt dahinter?
Das Ziel der Betrüger:
- Identitätsdiebstahl: Ausweisdaten und Adressen können für Kontoeröffnungen oder andere betrügerische Aktivitäten missbraucht werden.
- Zahlungsbetrug: Über angebliche Gebühren oder Einzahlungen wird versucht, direkt Geld zu ergaunern.
- Datenmissbrauch: Auch ohne direkte Zahlung sind personenbezogene Daten wertvoll für weitere Betrugsversuche.
Woran du betrügerische Jobangebote erkennst:
Achte auf diese Warnsignale:
-
Ungewöhnlich hohe Bezahlung für einfache Tätigkeiten
- Fehlendes Impressum, SSL-Zertifikat oder professionelle Webseite
- Achtet auf Domains & Kanalnamen: fast identisch zu etablierten Markennamen (bis auf minimale Typos)? Achtung!
- Kontakt nur über Messenger-Dienste wie WhatsApp – ohne offizielle E-Mail oder Impressum
- Nur eine Handynummer als Kontakt, keine Firmenadresse bzw. andere als bei Google hinterlegt
- Aufforderung zur Kontoeröffnung, Video-Ident oder Ausweiskopie
- Viele KI-generierte Bilder, unechte Mitarbeiterprofile: über Google Bildersuche überprüfen
- Rechtschreibfehler oder auffällig schnelle Rückmeldungen („sofort starten“)
• Produktanalysen oder Produktbewertungen
• Like-Vergütung
• Datenerfassung, Datenanalyse oder „Datenoptimierung“
Was du tun kannst – Schutz und Sofortmaßnahmen
- Nicht antworten und keine Links anklicken
- Absender blockieren (WhatsApp, Telegram, SMS etc.)
- Keine persönlichen Daten weitergeben
- Hast du bereits Daten übermittelt? → Sofort Ausweis oder Konto sperren über 116 116
- Anzeige erstatten (Polizei oder Verbraucherzentrale informieren)
Was tun, wenn du betroffen bist?
- Sperre deine Bankkarte und ggf. dein Ausweisdokument.
- Sichere Beweise (Screenshots, Chatverläufe, Telefonnummern).
- Melde den Vorfall bei der Verbraucherzentrale oder Polizei.
- Informiere dein Umfeld, um andere zu schützen.
Bleib aufmerksam und gib Scam keine Chance.
Weitere Informationen und Beratung gibt es bei deiner Verbraucherzentrale oder unter
Bei Zweifeln gilt: Lieber einmal zu viel nachfragen als einmal zu schnell zusagen.
AUCH INTERESSANT
Die wichtigsten ShopTech-Anforderungen 2023
Der Anbietermarkt für Commerce-Lösungen ist in Bewegung. Experten sehen eine Entwicklung hin zu Composable Commerce und Cloud-basierten Lösungen. Wie sollte ein zukunftsfähiges Commerce-System beschaffen sein? Manuel Ludvigsen-Diekmann, CTO der SHOPMACHER, spricht gemeinsam mit zwei weiteren Commerce-Experten über die wichtigsten ShopTech-Anforderungen für 2023.
Shopmacher ziehen Bilanz: Das sind die zehn größten Schwachstellen von Online-Shops
Die Plattform-Spezialisten von Shopmacher kennen den Code hinter dem Commerce: In ihrer Audit-Bilanz benennen sie zehn typische Schwachstellen, die Wachstum verhindern – und zeigen, wie Händler sie beheben können.
Platform Audit
Autos müssen regelmäßig zum TÜV – warum nicht auch digitale Plattformen? Seit 2019 bieten wir unseren Kunden mit dem „eCommerce Health Check“ eine standardisierte Analyse ihrer Systeme, die den Gesamtzustand betrachtet und Optimierungspotenziale aufzeigt. Jetzt haben wir diesen bewährten Check-up gemeinsam mit der TÜV TRUST IT GmbH zum umfassenden Platform Audit weiterentwickelt.