Case Study

mollie connector

18. März 2025

Plug & Pay: Neuer Standard-Connector für Mollie macht Bezahlen in commercetools-Shops nahtlos und flexibel

Als Experten für Commerce-Technologie-Landschaften und Composable Commerce wissen wir, wie wichtig reibungslos funktionierende Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Software-Lösungen sind. Bisher haben wir für jeden Kunden individuelle Schnittstellen gebaut, um sein ideales Technologie-Stack zusammenzustellen. Jetzt gehen wir erstmals einen anderen Weg. Gemeinsam mit dem europäischen Financial Service Provider (PSP) Mollie haben wir eine Standardschnittstelle entwickelt, über die der Bezahldienst einfach und reibungslos in commercetools-Shops integriert werden kann. Das von commercetools zertifizierte Plugin steht ab sofort allen Händlern auf dem commercetools-Marktplatz zur Verfügung.

commercetools

Plugin

Composable Commerce

Ansatz

Custom

Application

Verschiedene commercetools-Projekte wiesen den Weg

Aber wie wird eine E-Commerce-Agentur zum Entwickler von Standardsoftware? Bereits in früheren Kundenprojekten, unter anderem für den Online-Fahrradhändler bravobike, stellten wir fest: Der bisherige Connector zwischen Mollie und commercetools hatte Optimierungspotenzial. Um die Anbindung noch reibungsloser zu gestalten, haben wir in der Vergangenheit für diese Shops individuelle Lösungen zu Mollie entwickelt.

In Gesprächen mit Mollie reifte dann die Idee, den bisherigen Connector im commercetools-Marktplatz durch einen neuen, von uns entwickelten Standard-Connector zu ersetzen. Das Projekt gliederte sich in zwei Teile: Zum einen entwickelten wir den von commercetools zertifizierten Connector, der eine nahtlose Integration von Mollies Zahlungsservices in commercetools ermöglicht. Zum anderen setzten wir eine Custom Application um, mit der Händler ihre Bezahlverfahren selbst konfigurieren und verwalten können – ganz ohne Entwickler-Know-how. Heißt konkret: Händler können damit Bezahlverfahren umbenennen, deren Reihenfolge anpassen oder mit eigenen Beschreibungen versehen. Auch das Festlegen von Transaktionslimits, die Definition, welchen Kunden welche Zahlungsmittel angezeigt werden sollen, sowie die Verwaltung von Zusatzkosten und Gebühren sind über die intuitive Oberfläche möglich.

Demo-Store + Pilotkunde = Ein Dreamteam für höchste Zuverlässigkeit

Mollie unterstützte die Idee nicht nur. Der Finance-Anbieter brachte auch einen Pilotkunden mit in das Projekt: Der niederländische Online-Modehändler Otrium sollte der erste sein, der den neuen Standard-Connector der Shopmacher für sich nutzen konnte.

Um höchste Qualität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten — schließlich zählen Zahlungsprozesse zu den sensibelsten Bereichen im E-Commerce — setzten wir auf einen systematischen Entwicklungsansatz. Ein eigens eingerichteter Demo-Store ermöglichte uns kontinuierlich und automatisiert die Stabilität des Connectors zu testen. Auch der Input von Otrium und unseren Ansprechpartnern bei Mollie waren hilfreich, um den Connector unter realen Bedingungen immer weiter zu verbessern.

Inzwischen wurde der Mollie Connector von commercetools für den Marktplatz freigegeben. Für uns ist das ein großer Schritt. Denn die erfolgreiche Entwicklung und Zertifizierung unterstreicht unsere Expertise im Bereich commercetools und stärkt unsere Position im wachsenden Markt für Composable Commerce.

Next Steps: Mehr Zahlungsmittel, mehr Features, weitere Connectoren

In enger Abstimmung mit Mollie planen wir bereits die nächsten Schritte: Unter anderem sollen weitere Zahlungsmöglichkeiten integriert werden. Darüber hinaus wollen wir die Funktionalität der Custom Application kontinuierlich erweitern — basierend auf dem Feedback der Nutzer und den sich wandelnden Marktanforderungen.

Unser Ziel bei Shopmacher wird es auch künftig sein, die Integration von Best-of-Breed-Lösungen im E-Commerce so einfach wie möglich zu gestalten und Händlern die Freiheit zu geben, ihr ideales Setup zu wählen. Mit dem Mollie-Connector haben wir einen wichtigen Schritt getan. Jetzt freuen wir uns darauf, diese Expertise auch in Zukunft einzusetzen, um innovative Lösungen für den E-Commerce zu schaffen.

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