FRONTEND HUI!, BACKEND PFUI!
E-Commerce-PrĂŒfverfahren der SHOPMACHER aus Gescher liefert bemerkenswerte Ergebnisse: Unter der Motorhaube waren geprĂŒfte Shops 2019 nicht ideal aufgestellt.
Ende 2018 haben die SHOPMACHER vor der Ăbernahme eines fremden Systems das standardisierte Verfahren des Health Checks fĂŒr E-Commerce Systeme entwickelt. Dabei kommt in sieben Kategorien systematisch die âtechnische Gesundheitâ eines Online-Shops auf den PrĂŒfstand: Systemarchitektur, Software, Hosting, Performance, Deployment, UX/Design, Content.
In 2019 haben die Shopmacher knapp 20 Health Checks durchgefĂŒhrt â fĂŒr Shops die auf Basis der Softwarelösungen von Oxid, Shopware, commercetools, Spryker und Magento entwickelt wurden. Mittlere und gröĂere HĂ€ndler und Marken. B2B und B2C.
Klar ist: Jedes laufende Setup hat mit individuellen StÀrken und SchwÀchen zu kÀmpfen, die in der Regel historisch entstanden sind und denen mit gezielten Eingriffen zu begegnen ist. Und doch hat sich ein bemerkenswertes Muster herausgebildet:
Allgemein gute Ergebnisse erzielten die geprĂŒften Shops bei UX, MarkenkonformitĂ€t und oft auch Content. Was der Kunde zu sehen bekommt, darum kĂŒmmern sich viele Shopbetreiber mit Herzblut und leidenschaftlicher Sorgfalt.
WIEDERKEHRENDE PROBLEMFELDER: PERFORMANCE, SICHERHEIT, ARCHITEKTUR/SCHNITTSTELLEN, DEPLOYMENT.
Ebenfalls ein typisches Problemfeld fast aller geprĂŒften Systeme war die Performance. Bemerkenswert, weil das ja unmittelbaren Impact auf die Conversion hat und daher eigentlich im Fokus der Shopbetreiber liegen sollte. âLiegt es auchâ, verrĂ€t DĂŒtschke. âDie meisten Anfragen fĂŒr den Health Check ergaben sich aus der teils dringenden Notwendigkeit, die Ladezeiten zu reduzierenâ.
WIEDERKEHRENDE PROBLEMFELDER: PERFORMANCE, SICHERHEIT, ARCHITEKTUR/SCHNITTSTELLEN, DEPLOYMENT.
gleichwohl, denn genau da mussten die SHOPMACHER-PrĂŒfer ansetzen, um spĂŒrbare und nachhaltige Verbesserungen bei der Ladezeit zu erzielen.
Problematisch ist in diesem Zusammenhang auch, dass die gĂ€ngigen Google-Tools, mit denen die Performance bewertet wird, um die âgefĂŒhlte Ladezeitâ zu objektivieren, teils widersprĂŒchliche Ergebnisse liefern: Je nachdem, welchen Richtwert man setzt, kann man Performance nach unterschiedlichen Parametern bewerten und zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen. âViele HĂ€ndler sind nach einer PrĂŒfung mit Standard-Tools nicht schlauer als mit ihrem BauchgefĂŒhlâ, verrĂ€t Tech Lead Patrick Blom, der einige der komplexeren Systeme unter die Lupe nahm.
Um hier zu neutralen und belastbaren Ergebnissen zu kommen, nutzen die SHOPMACHER inzwischen das von dem auf E-Commerce-Hosting spezialisierten Partner ScaleCommerce entwickelte Tool CommerceScore. Dieses recht neue Analyse-Werkzeug hat das Ziel, konsistente und valide Testergebnisse ohne Schwankungen zu generieren, um eine perspektivische Vergleichbarkeit der Resultate zu ermöglichen.
âSo kommen wir inzwischen im Zuge unserer PrĂŒfung zu einer belastbareren Diagnose und können auch die versteckten Performance Killer besser identifizierenâ, verrĂ€t der SHOPMACHER.
Ăberraschend war fĂŒr die SHOPMACHER-PrĂŒfer darĂŒber hinaus, dass fast alle geprĂŒften Systeme beim Deployment-Prozess teils weit unter dem erforderlichen Standard fĂŒr Enterprise E-Commerce-Systeme blieben. âMan sieht das nicht und es hat ja auch keinen unmittelbaren Einfluss auf die Verkaufszahlen. Aber ein unprofessionelles Vorgehen beim Deployment birgt erhebliche Risiken fĂŒr einen Shopbetreiber.â Hier haben die PrĂŒfer Einfallstore fĂŒr Hacker-Angriffe gefunden, oder das vollstĂ€ndige Fehlen der Roll-Back-Option, also der Möglichkeit, nach einem fehlgeschlagenen Deployment den vorherigen Zustand des Shops wieder herzustellen. âDamit kann man sich mal eben per Deployment den gesamten Shop abschieĂen,â warnt Blom.
Am Ende bleibt die Bilanz, dass die Verantwortlichen der geprĂŒften Systeme zwar zurecht groĂen Wert auf Look & Feel ihrer Systeme legen â offenbar, weil hier der Zusammenhang zum Verkaufserfolg der Shops auf der Hand liegt, allerdings die Risiken der schleichenden technischen Verwahrlosung oft nicht kennen oder unterschĂ€tzen.
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