So ruinieren Händler ihre Kalkulation beim Shopsystem
Doch was auf den ersten Blick oft wie ein No-Brainer wirkt, ist oft die teuerste aller Entscheidungen, weiß Sabine Götz, Lead Consultant bei den Shopmachern, die Online-Händler bei der Optimierung ihres Tech-Stacks unterstützen. Denn um die tatsächlichen Kosten bestimmen zu können, müssen Händler neben einmaligen Lizenz- und Implementierungskosten auch die Ausgaben berücksichtigen, die im Lebenszyklus von drei bis fünf Jahren entscheidend werden.
Billig im Einstieg, teuer im Alltag
Cloud vs. On-Premise: Das Paradoxon der „billigen“ Lizenz
„Das Preisschild triggert den Sparreflex“, sagt Sabine Götz. „Aber um wirklich die individuell günstigste Lösung zu finden, ist ein holistischer Blick nötig.“
Strategische Unbeweglichkeit bei überzogenen Budgets
Eine holistische Total Cost of Ownership-Analyse zwingt Händler, den Lebenszyklus mitzudenken. Um Online-Händler bei diesem mitunter aufwändigen Prozess zu unterstützen, haben die Shopmacher ein internes TCO-Tool entwickelt, das sämtliche Kostenblöcke systematisch über drei bis fünf Jahre abbildet. „Für uns ist das kein Verkaufsargument, sondern ein Pflichtinstrument“, betont Götz. „Denn nur wer seine Gesamtkosten ehrlich durchrechnet, kann am Ende auch die richtige Plattform-Entscheidung treffen.“ Wer das nicht tut, zahlt nicht nur mehr, sondern verliert Zeit, Chancen und Wettbewerbsfähigkeit.
Checkliste: Was in eine TCO-Betrachtung gehört
Wer die Total Cost of Ownership (TCO) für seine E-Commerce-Plattform seriös kalkulieren will, sollte mindestens diese Punkte berücksichtigen:
- Geschäftsszenarien & KPIs
- Transaktionen, Warenkorbwerte, Wachstumsraten
- Erwartete Skalierung (z. B. internationale Expansion, Peaks)
- Lizenz- und Abonnementkosten
- Jährliche oder nutzungsabhängige Gebühren
- Kostensteigerungen bei höherem Transaktionsvolumen
- Initialkosten (Setup & Migration)
- Projektmanagement, Implementierung, Customizing
- Datenmigration, Content, Design und Templates
- Integration in bestehende Systeme
- ERP, PIM, CRM, Payment, Logistik, Marketing-Automation
- Aufwand für Schnittstellen und Anpassungen
- Betrieb & Infrastruktur
- Hosting, Cloud-Kapazitäten oder Rechenzentrum
- Security, Monitoring, Backups, Energie
- Wartung & Updates
- Regelmäßige Software-Releases
- Aufwand für Anpassungen bei System-Updates
- Gefahr von „technischen Schulden“ bei zu späten Updates
- Support & Service
- Interner und externer Support
- SLAs, Ticketsysteme, Service-Provider
- Schulung & Produktivität
- Trainings für Teams
- Einarbeitung neuer Mitarbeitender
- Zeitverluste durch Komplexität oder Ausfälle
Preisschild-Falle: So ruinieren Händler ihre Kalkulation beim Shopsystem-Relaunch
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