Digital barrierefrei – oder bald nicht mehr dabei?
1. BFSG: Kein Grund zur Panik, aber auch nicht zu Sorglosigkeit
Das BFSG ist die deutsche Umsetzung des European Accessibility Acts (EAA) und verpflichtet digitale Verkaufsplattformen zur Einhaltung der international anerkannten WCAG-AA-Kriterien. Verstöße können gemäß §37 BFSG mit Bußgeldern geahndet werden. Trotzdem ist nicht mit einem sofortigen Kontroll-Tsunami ab dem 29. Juni zu rechnen – schlicht weil der Gesetzgeber die nötigen Strukturen zur flächendeckenden Prüfung noch nicht geschaffen hat.
Aber: Die Erfahrung zeigt, dass betroffene Nutzerinnen und Nutzer zunehmend bereit sind, ihre Rechte gemeinschaftlich durchzusetzen. Entsprechend ist mit wachsendem Druck und erhöhtem Ressourcenbedarf zur Umsetzung der BFSG-Vorgaben zu rechnen – auch ohne formale Abmahnwelle.
2. BFSG ist auch ein Thema für den B2B-Handel
3. Es geht nicht um Regulierung, sondern um bessere User Experience
4. BFSG: Aufwand wird oft überschätzt
5. Check-Tools sind hilfreich, aber kein Ersatz für echte Prüfung
6. ToDo-Liste statt Panik-Aktionismus
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Der Lösungsweg: Die Brücke zwischen Ist und Soll schlagen
Die Crew steht bereit, das Fundament ist geprüft und der Kompass ist ausgerichtet. Jetzt folgt die Königsdisziplin: Wie wird aus der Vision ein machbarer Plan? Der Lösungsweg schließt die Lücke zwischen dem Status quo und dem Zielbild – transparent, ohne Blackbox und vor allem ohne die gefährliche „Guesswork Trap“.
Die Ausgangslage: Warum ein Fundament aus Zahnstochern jedes Projekt zu Fall bringt
Wer ein Haus baut, prüft zuerst den Baugrund. Wer ein Digitalprojekt startet, ignoriert diesen Schritt oft und wundert sich später über Risse in der Fassade. Das Problem: Jede ungeklärte Annahme über den Ist-Zustand kostet im späteren Projektverlauf ein Vielfaches. Wenn Dokumentationen fehlen und das Wissen nur in den Köpfen einzelner Mitarbeiter existiert, wird jede Neuerung zum riskanten Blindflug.
Herzenspartner Centric
Die Shopmacher arbeiten seit 2024 offiziell mit Centric zusammen und betreuen aktuell zwei gemeinsame Kunden.
Eine besondere Auszeichnung: Bereits 2025 erhielten die Shopmacher den Centric Award „Newcomer des Jahres“.